
Der Freischütz
Romantische Oper in drei Aufzügen,
Musik von Carl Maria von Weber,
Libretto von Johann Friedrich Kind,
mit deutschen Übertiteln
Liebesglück und Zukunft sind nur was für Sieger! So zumindest bekommt es der Jäger Max zu spüren. Agathe und er dürfen nur heiraten, wenn er sich als treffsicherer Schütze erweist. Aus Angst, beim Probeschuss zu versagen, geht er einen Pakt mit dem Teufel ein – nachts in den Tiefen des Waldes, im fahlen Mondschein, in der zu Recht gefürchteten Wolfsschlucht ...
»Der Freischütz« markiert die Geburtsstunde der deutschen romantischen Oper. Geisterwelt prallt auf jene der Menschen, existenzielle Ängste, Sehnsüchte und Hoffnung lassen die Barriere zwischen Märchen und so gar nicht idyllischer Realität brüchig werden. Was 1810 als literarische Gespenstergeschichte noch den Zeitgeschmack bedient, trifft 1821 in Berlin mit Carl Maria von Webers Opernversion ins Schwarze: Mit dem »Freischütz« setzt der Komponist der bis dato führenden italienischen Oper etwas Neuartiges entgegen und öffnet damit die Türen zum Musikdrama des 19. Jahrhunderts.
Premiere
Donnerstag, 26. September 2024, 19.30 Uhr, Großes Haus
Matinée
Sonntag, 15. September 2024, 11.00 Uhr, Foyer
Workshop Teil 1
Samstag, 14. September 2024, 17.00 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte
Workshop Teil 2
Freitag, 20. September 2024, 17.45 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte
Altersfreigabe [12+]
Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, inklusive einer Pause
Höreinführung
Musikalische Leitung
Panagiotis PapadopoulosInszenierung
Annette WolfAusstattung
Petra MollérusLicht
Marcus DenkChoreinstudierung
Nikolaus HenselerDramaturgie
Benjamin KünzelRegieassistenz & Abendspielleitung
Eli EisenmannNachdirigat
Nikolaus HenselerStudienleitung
Nikolai PetersenMusikalische Einstudierung
Giordana Rubria FioriInspizienz
Oliver EisenmengerSoufflage
Uta GerdumBesetzung
Media

Shunya Goto, Gaëtan Chailly | Foto: Jochen Klenk
Pressestimmen
»Webers wunderbare Musik? Der 1. Kapellmeister Panagiotis Papadopoulos dirigierte in der Premiere zupackend wie einfühlsam, angemessen derb wie volkstümlich romantisch und die Dynamik weit auslotend. Starke Philharmoniker. Saftig und fein fürs Jagdtreiben die Hörner. Elegisch das Solo-Cello für Agathes große Arie. Ein großer Abend ist diese Oper naturgemäß für Chor und Extrachor: eine souveräne Leistung (in der Einstudierung von Nikolaus Henseler).«
Jürgen Kanold // Südwest Presse
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