ELEKTRA

Tragödie in einem Aufzug von Hugo von Hofmannsthal
Musik von Richard Strauss

Der Atridenfluch kennt keine Gnade: Agamemnon ist tot – ermordet von seiner Ehefrau Klytämnestra und deren Liebhaber. Die Tochter Elektra droht am familiären Blutbad zu zerbrechen. Einzig die Hoffnung, der Tod des Vaters werde durch den Bruder Orest gerächt, hält sie am Leben. Doch da trifft die Nachricht ein, auch Orest sei gestorben …
 
Einst witzelte die satirische Presse noch über die „elektrische Folter“, die man 1909 an der Dresdner Hofoper erleben konnte. Schnell entwickelte sich das „elektrisierende“ Drama von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss aber zum Publikumsmagneten. ELEKTRA ist von den Opernspielplänen nicht mehr wegzudenken. Auf der Basis von Hofmannsthals subtiler Sprachbehandlung zeichnet Strauss mit seiner mutigen Klangsprache von höchster Expressivität messerscharfe Charakterporträts, die den gellenden Schrei der Verzweiflung ebenso kennen wie die erschütternde Zärtlichkeit in der Erkennungsszene zwischen Bruder und Schwester.
 
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des Ulmer Theaters e.V.
 
WORKSHOP 27.01./03.02.2018
MATINEE 04.02.2018
PREMIERE 08.02.2018
DAUER 1 Stunde 45 Minuten
 


PRESSESTIMMEN
"Susanne Schimmack gestaltet mit unerhörter Intensität die Titelfigur der archaischen, nach Hugo von Hofmannsthals Tragödie eingerichteten gleichnamigen Richard Strauss-Oper. [...] Die bis an die Grenzen der Harmonik reichende Wucht ist brodelnd und elementar, wie es der Größe der antiken Tragödie gebührt. Vor allem aber kann dieser Orchester-Klangkörper sich dem dichterischen Text bis in feinste Nuancen anschmiegen und in plastischen Klangfiguren die Emotionen der mörderischen Bühnenakteure abbilden. Doch immer bekommen die Sänger die Chance, sich in den Klangmassen zu behaupten. Auch das ist ein Beweis für die Stimmigkeit des beeindruckenden Regiekonzepts."
Eckehard Uhlig // DIE DEUTSCHE BÜHNE
"Das Thea­ter Ulm hat mit dieser Produktion Großes vollbracht, diese „Elektra“ wird ein bleibendes Ereignis sein aus der Ära von Operndirektor Matthias Kaiser. [...] Regisseur Kaiser erzählt die Geschichte direkt, mit klarer Personenführung, und zwar in einem der eindrucksvollsten Bühnenräume des Theaters Ulm seit vielen Jahren. Das Auge kann sich nicht satt sehen an diesem verrotteten, tief abgründigen Pool, in dem Elektra haust."
Jürgen Kanold // SÜDWEST PRESSE
"Bemerkenswert an diesem Abend ist, wie gut die Philharmoniker im engen Ulmer Graben vergessen lassen, dass diese Oper eigentlich für eine viel größere Besetzung geschrieben ist: Generalmusikdirektor Timo Handschuh kitzelt aus seinem Orchester eine Intensität und eine Dynamik heraus, die diese „Elektra“ zu einem musikalischen Erlebnis machen. Am Ende: euphorischer Applaus und Bravo-Rufe für die Solistinnen."
Marcus Golling // Neu-Ulmer Zeitung
"Susanne Schimmack zelebriert in Ulm die Titelpartie als Paraderolle für ihren hochdramatischen, mit satter Tiefenpräsenz ausgestatteten Sopran. [...] Kaisers Inszenierung lebt von subtil ausgearbeiteter Personenführung und minutiös auf Akzente der Musik zugespitzte Gesten. [...] Über weite Strecken funktioniert die von düsterem Licht (Marcus Denk) illuminierte Szenerie als packende Visualisierung familiärer Abgründe."
Werner M. Grimmel // Schwäbische Zeitung
"Auch musikalisch schwingt sich diese Produktion auf hohe Höhen. Generalmusikdirektor Timo Handschuh beweist nicht bloß ein Händchen für die gewaltigen dynamischen Herausforderungen der Partitur. Mit dem prächtig klingenden Orchester erfüllt er den anarchischen Expressionismus und die bis heute radikal klingende Harmonik des Werks mit prallem Leben, ohne dass er darüber die Zwischentöne vergäße."
Manfred F. Kubiak // Heidenheimer Zeitung
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Bilder
MUSIKALISCHE LEITUNG GMD Timo Handschuh
INSZENIERUNG Matthias Kaiser
BÜHNE Detlev Beaujean
KOSTÜME Angela C. Schuett
DRAMATURGIE Benjamin Künzel

MIT
I Chiao Shih (Klytämnestra)
Susanne Schimmack (Elektra)
Edith Lorans (Chrysothemis)
Tomasz Kaluzny (Orest)
Ks. Hans-Günther Dotzauer (Aegisth)
Martin Gäbler (Der Pfleger / Ein alter Diener ) am 08.02., 23.02., 02.03., 10.03. & 16.03.2018
J. Emanuel Pichler (Der Pfleger / Ein alter Diener ) am 11.02., 15.02. & 13.03.2018
Joung-Woon Lee (Ein junger Diener)
JungYoun Kim (Die Vertraute / Die Aufseherin / 4. Magd)
Christianne Bélanger (Die Schleppträgerin / 3. Magd)
Claudia Vetter (1. Magd)
Eleonora Halbert (2. Magd)
Maria Rosendorfsky (5. Magd)

Opernchor des Theaters Ulm
Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm

Termine & Karten


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