FAUST

Oper in fünf Akten von Jules P. Barbier und Michel F. Carré
Musik von Charles Gounod
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


In deutschen Opernspielplänen firmierte sie bis zum Ende des 20. Jahrhunderts häufig unter dem Titel MARGARETHE, die wichtigste Musiktheater-
Adaption des zentralen Goethetextes. So philologisch falsch diese Praxis war, so sehr trifft sie aber den inhaltlichen Kern der FAUST-Oper
Gounods: Im Zentrum steht nicht der Sinnsucher, der Gott herausfordernde Zweifler Faust, sondern das ergreifende Schicksal der „weggeworfenen Frau“, der gesellschaftlich geächteten unehelichen Mutter, der verzweifelten Geliebten, der auf der Schwelle zum Wahnsinn stehenden Kindsmörderin.
Der schwache, ja getriebene Faust ist nicht ihr dramaturgischer Gegenspieler, es ist Mephistopheles, der um seinen kleinen Triumph kämpft, dieses eine Menschenschicksal dem himmlischen Rettungsgriff zu entziehen.

Vielfache Umarbeitungen kennzeichnen den zwischen den zeitgenössischen Gattungen oszillierenden Enstehungsprozess des Werkes, das auch modernen Neuproduktionen die Wahl lässt zwischen der „Grand Opéra“ oder dem „Drame lyrique“ – beides ist musikalisch und formal im Werk Gounods vereint.

MATINEE 24.09.2017 | 11 Uhr
PREMIERE 28.09.2017 | 20 Uhr



PRESSESTIMMEN
"Zurück zu dem von Eric Laporte mit auch lyrischer Power beeindruckend gesungenen Faust und dem Teufel – nein, vor allem zu Margarethe, der wahren Heldin in dieser Oper. Edith Lorans singt mit feinem Sopran und spielt anrührend eine so aufrichtig das Glück suchende wie tapfer und auch hilflos scheiternde Frau, die mit ihrem unehelichen Kind der Gesellschaft ausgeliefert ist. "
Jürgen Kanold // Südwest Presse
"Gelungen sind die vielen komischen Details. Überhaupt ist der verführerische, wandlungsfähige Teufel – solide gesungen und hinreißend gespielt von Tomasz Kaluzny – der heimliche Star, wie so oft bei diesem Stoff. Dem Ensemble ist es zu verdanken, dass der gut dreistündige Opern-„Faust“ trotz mancher Längen mit beachtlichem Beifall und Bravo-Rufen bedacht wird."
Marcus Golling // Neu-Ulmer Zeitung
"Einen staunenswerten Kraftakt hat das Theater Ulm jetzt zur Spielzeiteröffnung mit einer Produktion von Charles Gounods Oper „Faust“ bewältigt. Matthias Kaiser bietet [...] eine perfekte Inszenierung. Joongbae Jee lässt exquisit musizieren. "
Werner M. Grimmes // Schwäbische Zeitung
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Bilder
MUSIKALISCHE LEITUNG Joongbae Jee
Michael Weiger am 25.11. & 30.11.2017
INSZENIERUNG Matthias Kaiser
BÜHNE Dirk Immich
KOSTÜME Angela C. Schuett
DRAMATURGIE Benjamin Künzel

MIT
Eric Laporte (Faust)
Tomasz Kaluzny (Méphistophélès)
Edith Lorans (Marguerite)
Kwang-Keun Lee (Valentin)
I Chiao Shih (Siebel) am 25.11.2017
Christianne Bélanger (Siebel / Marthe) am Siebel am 30.11.2017, Marthe am 25.11.2017
Claudia Vetter (Marthe) am 30.11.2017
Young-Jun Ha (Wagner)

Termine & Karten


25.
November
Sa, 19:00 Uhr
Großes Haus
30.
November
Do, 20:00 Uhr
Großes Haus

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Veranstaltungsort: Großes Haus


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