
Il barbiere di Siviglia
Konzertante Aufführung,
Opera buffa in zwei Akten von Gioachino Rossini
Konzertante Aufführung
Opera buffa in zwei Akten von Gioachino Rossini
Dichtung von Cesare Sterbini nach der Komödie von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
Der Graf Almaviva hat ein Auge auf die hübsche und nicht gerade ärmliche Rosina geworfen. Allerdings wird sie von ihrem Vormund Bartolo mit Argusaugen bewacht. Da helfen nur der gewitzte Figaro im Verbund mit dem begriffsstutzigen Gesangslehrer Basilio. In einem turbulenten Spiel um Schein und Sein, Wahrheit und zurechtgebogener Realität wird geflirtet und gegirrt, dass sich die Balken biegen. Und die magische, sich ins Absurd-Chaotische steigernde Musik mit ihren weiten Melodiebögen, der vokalen Artistik und rhythmischen Sogwirkung zieht einen ungefragt in ihren Bann.
Rossinis »Il barbiere di Siviglia« streift gleich mehrmals die Grenze des Unglaublichen: Die Oper gehört seit ihrer Uraufführung 1816 nicht nur zu den erfolgreichsten und beliebtesten Opern überhaupt, sie wurde auch in gerade einmal 11 Tagen komponiert – da war Rossini erst 24 Jahre alt und hatte bereits 17 andere Opern geschrieben. Auch wenn die Zuhörerschaft 1816 in Rom Rossinis »Barbiere« noch misstrauisch beäugte, weil bis dahin die gleichnamige Oper des alten Meisters Giovanni Paisiello als unumstößlicher Publikumsrenner galt, war der Siegeszug Rossinis in Italien spätestens nach seinem »Barbiere di Siviglia« nicht mehr aufzuhalten. Und heute kann selbst ein Opernmuffel das schmissige »La-la-la-lera!« des Figaro mitsingen.
Matinée Sonntag, 13. März 2022, 11.00 Uhr, Foyer
Premiere Donnerstag, 24. März 2022, 19.30 Uhr, Großes Haus
Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause
Altersempfehlung 14+
Die behördlichen Vorgaben für Ihren Theaterbesuch finden Sie hier.
FRISCH FRISIERT INS THEATER
Wer unter Vorlage der Quittung des eigenen Friseurbesuchs (ab April) ein Ticket für »Il barbiere di Siviglia« erwirbt, zahlt den ermäßigten Preis.
Musikalische Leitung
Levente TörökLicht
Johannes GrebingChoreinstudierung
Hendrik HaasDramaturgie
Benjamin KünzelRegieassistenz & Abendspielleitung
Nachdirigat
GMD Felix BenderStudienleitung
Musikalische Einstudierung
Vincenzo De LuciaInspizienz
Felix GoldbeckSoufflage
Uta GerdumBesetzung
Media

Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm, Levente Török | Foto: Gaëtan Chailly
Pressestimmen
»Levente Török, die Philharmoniker und ein wunderbares Rossini-Ensemble, das auch weit größeren Häusern zur Ehre gereichte, begeisterten schnell das Publikum.«
Jürgen Kanold // Südwestpresse
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