
Le Nozze di Figaro
Opera buffa von Wolfgang Amadeus Mozart
Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte nach dem Schauspiel »La folle journée ou le Mariage de Figaro« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Was ein glücklicher Tag hätte werden können, wird zum tollen Tag. Figaros und Susannas Hochzeit steht bevor, doch der Graf Almaviva erhebt inoffiziell Anspruch auf sein ›ius primae noctis‹ - das ›Recht der ersten Nacht‹. Die Gräfin ist von den amourösen Abenteuern ihres Gatten freilich wenig begeistert, wenngleich sie selbst die Avancen ihres Patensohnes fraglos zu genießen weiß. Die Intrigen am Hofe werden undurchsichtig, die Herren wähnen sich schlau, sind es aber nicht, und die Frauen beweisen überlegene Stärke – zumindest da, wo es Wirkung zeigt. Denn eigentlich sind hier alle mit sich selbst ordentlich ausgelastet.
Wolfgang Amadeus Mozart und sein kongenialer Librettist Lorenzo Da Ponte brachten die Vertonung von Beaumarchais brisanter Komödie quasi am Vorabend der Französischen Revolution in Wien als Oper heraus. Moralische Spitzen wurden abgemildert, der politische Zündstoff aber blieb. Dieses Meisterwerk ist 235 Jahre nach seiner Uraufführung noch brandaktuell. Denn es sind damals wie heute Figuren aus dem Hier und Jetzt, moderne Menschen aus Fleisch und Blut – echter Mozart eben!
Workshop Teil 1 Samstag, 27. November 2021, 17 Uhr, Treffpunkt Theaterpforte
Workshop Teil 2 Samstag, 4. Dezember 2021, 10 Uhr, Treffpunkt Theaterpforte
Matinée Sonntag, 28. November 2021, 11 Uhr, Großes Haus
Premiere Donnerstag, 9. Dezember 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus
Dauer ca. 3 Stunden 25 Minuten, eine Pause
Altersempfehlung 14+
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Musikalische Leitung
GMD Felix BenderInszenierung
Rahel ThielAusstattung
Maike HäberLicht
Johannes GrebingDramaturgie
Christian StolzChoreinstudierung
Hendrik HaasNachdirigat
Hendrik HaasStudienleitung
Musikalische Einstudierung
Giovanni PianaRegieassistenz & Abendspielleitung
Inspizienz
Felix GoldbeckSoufflage
Uta GerdumBesetzung
Media

Dae-Hee Shin, Maria Rosendorfsly, Maryna Zubko | Foto: Martin Kaufhold
Pressestimmen
»Und weil die wunderbare Maria Rosendorfsky längst auch dramatische Qualitäten drauf hat mit ihrem lyrischen Sopran, kann diese Susanna überzeugend wie selten sich als Gräfin verkleiden für die Intrige: Ihre letzte Arie ist höchst empfindsam, geradezu von Adel.«
Jürgen Kanold // Südwest Presse
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