
Lucia di Lammermoor
Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti
Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti
Libretto von Salvatore Cammarano nach dem Roman »The Bride of Lammermoor« von Sir Walter Scott
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Hier gebiert der Wahnsinn die schönste Musik: Nachdem Lucia ihre wahre Liebe verloren glaubt, ermordet sie in der Hochzeitsnacht den ihr aufgezwungenen jungen Mann. Im blutdurchtränkten Gewand fantasiert sie inmitten der entsetzten Festgesellschafft ihr Glück herbei, um im gleichen Atemzug ihren zerrütteten Geist auszuhauchen.
Das ist die wohl berühmteste Episode aus Donizettis 1835 uraufgeführter »Lucia di Lammermoor« – die Geschichte einer jungen Frau, deren Leben durch einen hassverblendeten Bruder, Familienfehden und machtvolle Flüche zum Scheitern verurteilt ist. Doch neben der effektvollen »Wahnsinnsszene«, in der die menschliche Stimme und eine Glasharmonika das wohl gespenstischste Duett der Operngeschichte anstimmen, hat Donizettis »Lucia di Lammermoor« weitaus mehr zu bieten. Denn gerade die Belcanto-Oper der italienischen Schauerromantik weiß um die perfekte Mischung aus Liebe, Verrat, Eifersucht und klingenden Seelenbildern, die mitten ins Herz trifft.
Matinée Sonntag, 16. Dezember 2018, 11 Uhr, Foyer des Theaters Ulm
Workshop Teil 1 Samstag, 8. Dezember 2018, 17 Uhr, Treffpunkt: Bühnenpforte
Workshop Teil 2 Samstag, 15. Dezember 2018, 9.45 Uhr, Treffpunkt: Bühnenpforte
Ulmer Premiere Donnerstag, 20. Dezember 2018, 20 Uhr, Großes Haus
Dauer 2 Stunden 40 Minuten, Pause nach circa 80 Minuten
Höreinführung
Musikalische Leitung
Timo HandschuhMusikalische Leitung
Levente TörökInszenierung
Ansgar HaagBühne
Christian RinkeKostüme
Renate SchmitzerChoreinstudierung
Hendrik HaasDramaturgie
Benjamin KünzelDramaturgie
Diane AckermannRegieassistenz & Abendspielleitung
Besetzung
Media

Dae-Hee Shin, Joung-Woon Lee (Foto: Martin Kaufhold)
Pressestimmen
»Denn die Ukrainerin Maryna Zubko, die schon als Sophie in der Kammeroper „Weiße Rose“ ihre enormen Qualitäten zeigte, singt die Titelpartie grandios: technisch nahezu perfekt, aber auch sehr emotional, mit vielen Farben, dramatisch stringent. Sie gestaltet die Partie mit einer jugendlichen Leichtigkeit, demonstriert nicht die gefallene Heroine – so ergreift der Wahnsinn der unschuldigen Lucia um so mehr. Und Sebastian Reckert spielt, sichtbar am rechten Proszenium, die Glasharmonika virtuos.«
Jürgen Kanold // Südwest Presse
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