MOTEZUMA

Dramma per musica in drei Akten von Girolamo Alvise Giusti
Musik von Antonio Vivaldi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 
Eine Seltenheit mehrfacher Art setzt die beliebte Tradition des Ulmer Musiktheaters fort, Werke der musikalischen Vorklassik wiederzubeleben. Antonio Vivaldis Oper MOTEZUMA ist nicht nur eine Rarität in der Stoffwahl, sondern auch eine Wiederentdeckung der Musikforschung im späten 20. Jahrhundert. Einen der ersten und brutalsten Kolonisationsfeldzüge, die Zerstörung des Atzteken-Reiches unter Motezuma, nahm sich der umjubelte venezianische Opernkomponist 1733 zum Thema und gab der grausamen Geschichte eine geradezu utopistische Wendung: Hernán Cortés und der Atzteken-König reichen sich die Hand im Friedensschluss. Erst 1999 wurden große Teile der Handschrift wiederentdeckt und für die Musikpraxis erschlossen. Nur sehr wenige Einstudierungen dieses ganz besonderen Werkes hat es seitdem an deutschen Opernhäusern gegeben – das Ulmer Musiktheater wird ab 2018 dazugehören.
 
WORKSHOP 17./24.03.2018
MATINEE 25.03.2018
PREMIERE 29.03.2018
DAUER 2 Stunden 50 Minuten


PRESSESTIMMEN
"Antje Schupp erzählt im beeindruckenden Bühnenbild Mona Hapkes den Untergang einer Kultur durch Täuschung, durch tatsächliche oder vermeintliche Demütigung, durch Rache, Gewalt und den Vorwurf der Gottlosigkeit als zeitlose und erschreckend aktuelle Parabel von Krieg und Zerstörung. [...] Das Philharmonische Orchester Ulms unter der Leitung von Michael Weiger interpretiert Vivaldis hochbarocke Musik zum Genuss von Liebhabern solcher Klänge; die Kastraten-Rollen sind sämtlich als Hosenrollen überzeugend besetzt. Der lange Applaus am Ende gilt vor allem dem Appell gegen Gewalt, den Antje Schupp mit dieser überraschenden Inszenierung setzt."
Dagmar Hub // Neu-Ulmer Zeitung
"Vivaldis Oper als feine Kolonial-Satire. [...] Regisseurin Antje Schupp zeigt Antonio Vivaldis erst 2002 wieder entdeckte Oper über den Azteken-Häuptling „Motezuma“ am Theater Ulm als hoch aktuelle Auseinandersetzung über Kolonialismus und den Krieg der Kulturen. [...] Gut, dass das Theater Ulm nicht allzu respektvoll und devot mit dem Werk umgegangen ist, sondern zupackend, aktuell, politisch und ironisch. [...] Eine in jeder Hinsicht lohnende Opern-Archäologie!"
Peter Jungblut // Bayerischer Rundfunk
"Die Regisseurin hat Antonio Vivaldis MOTEZUMA mit politischem Bewusstsein auf die Bühne gebracht. Und zwar ziemlich konsequent, nachvollziehbar, überzeugend."
Jürgen Kanold // SÜDWEST PRESSE
"Julia Sitkovetsky als eitler Fernando, I Chiao Shih als forsche, vokal dominante Mitrena, Christianne Bélanger als großspuriger Feigling Ramiro und Helen Willis als knabenhafte Teutile imponieren mit belcantistischen Höhenflügen. Maria Rosendorfsky glänzt als kantilenenstarker Asprano auch im Koloraturenduell mit dem virtuosen Solotrompeter."
Werner M. Grimmel // Frankfurter Allgemeine Zeitung
Karten kaufen oder reservieren  
Bilder
MUSIKALISCHE LEITUNG Michael Weiger
INSZENIERUNG Antje Schupp
BÜHNE & KOSTÜME Mona Hapke
DRAMATURGIE Matthias Kaiser

MIT
Martin Gäbler (Motezuma)
I Chiao Shih (Mitrena)
Helen Willis (Teutile)
Maria Rosendorfsky (Asprano)
Julia Sitkovetsky (Fernando Cortés)
Christianne Bélanger (Ramiro)

Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm

Termine & Karten


24.
April
Di, 20:00 Uhr
Großes Haus
2.
Mai
Mi, 20:00 Uhr
Großes Haus
5.
Mai
Sa, 19:00 Uhr
Großes Haus
24.
Mai
Do, 20:00 Uhr
Großes Haus
3.
Juni
So, 14:00 Uhr
Großes Haus
20.
Juni
Mi, 20:00 Uhr
Großes Haus
7.
Juli
Sa, 19:00 Uhr
Großes Haus

Sitzplan & Preise


Veranstaltungsort: Großes Haus


Aktuelles


17.04.2018

Ihre Möglichkeiten nach den Vorstellungsausfällen

mehr
11.04.2018

Theaterabschiede

mehr

Kalender


Kalender wird geladen ...

Unterstützt von


Kontakt

Theater Ulm
Herbert-von-Karajan-Platz 1
89073 Ulm

Theaterkasse 0731 161-4444

Newsletter

captcha 

Social Media