NABUCCO

Oper in vier Akten von Temistocle Solera
Musik von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Der Kampf zwischen dem babylonischen König Nabucco und Zaccaria, dem Hohepriester der Hebräer, um die Vorherrschaft in Jerusalem wird zum Austragungsort menschlicher Konflikte: Machtgier, Größenwahn, Rache, das Streben nach Anerkennung und Liebe treibt alle in einen Strudel, der droht, sie zu verschlingen. Mit seiner dritten Oper wird Verdi nicht nur als Opernkomponist berühmt, sondern auch als Patriot von seinen Landsleuten gefeiert. Im Freiheitskampf des hebräischen Volkes erkennen die Italiener ihr eigenes Schicksal: Auch sie sehnen sich nach Freiheit, nach der Loslösung von der habsburgischen Herrschaft. Der Gefangenenchor „Va pensiero, sull‘ali dorate“ (Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen) setzt sich in den Köpfen fest, wird auf den Straßen Mailands von jedermann gesungen und wird zur heimlichen Nationalhymne.

WORKSHOP 09./16.12.2017
MATINEE 17.12.2017
PREMIERE 21.12.2017
DAUER 2 Stunden 40 Minuten


PRESSESTIMMEN
"Die 41 Männer und Frauen von Theater- und Extrachor (Einstudierung: Hendrik Haas) präsentieren sich auf so hohem Niveau, dass man bisweilen noch einmal zehn Sänger auf der Bühne wähnt. [...] Entsprechend groß fällt am Ende der Premiere der Applaus aus, wobei auch die Solisten und das Regieteam mit Bravo-Rufen bedacht werden. "
Marcus Golling // Neu-Ulmer Zeitung
"Kwang-Keun Lee tritt auf als der Moses des Theaters: biblisch bärtig, mit ausdrucksvoller Mimik. Ihm gelingt ein fesselndes Psychogramm mit allen Farben und Affekten seiner Stimme, ja der Bariton demonstriert, dass schon Nabucco aus der frühen Oper Verdis eine Charakterfigur sein kann wie später Rigoletto. "
Jürgen Kanold // SÜDWEST PRESSE
"Mit einer musikalisch beeindruckenden Neuproduktion von Giuseppe Verdis NABUCCO hat das Theater Ulm vor Weihnachten sein Repertoire um ein gewichtiges Werk erweitert. Joongbae Jee dirigiert mit feinem Gespür für das bunte Kolorit der jugendlich-ungestümen Partitur."
Werner M. Grimmel // Schwäbische Zeitung
"Kwang-Keun Lee gibt einen profunden Nabucco und Martin Gäbler dessen Widersacher Zaccaria mit übermenschlichem schauspielerischen Eindruck und dennoch weicher Stimme. Die Damen Edith Loranzs (Abigaille) und Chiao Shih (Fenena) glänzen gegeneinander an. [...] Der Chor nutzte seine Momente für sich und Joongbae Jee trumpfte auf."
Simon Haasis // klassik.com
"Kwang-Keun Lee macht als gedemütigter Nabucco eine vokal und darstellerisch grandios beglaubigte Entwicklung durch. Edith Lorans bewältigt die schwierige Primadonnenpartie Abigailles mit leuchtendem, koloratursicherem Sopran. Fabelhaft bewähren sich I Chiao Shih als erdig warm tönende Fenena und Eric Laporte als machtvoll auftrumpfender Ismaele. Auch dem zündend und plastisch aufspielenden Orchester unter der umsichtigen Leitung von Joongbae Jee hört man gern zu. "
Werner M. Grimmel // Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Bilder
MUSIKALISCHE LEITUNG Joongbae Jee
INSZENIERUNG Nilufar K. Münzing
BÜHNE Britta Lammers
KOSTÜME Uta Gruber-Ballehr
DRAMATURGIE Benjamin Künzel

MIT
Kwang-Keun Lee (Nabucco)
Eric Laporte (Ismaele)
Martin Gäbler (Zaccaria)
Edith Lorans (Abigaille)
I Chiao Shih (Fenena)
Young-Jun Ha (Il Gran Sacerdote)
Ks. Hans-Günther Dotzauer (Abdallo)
JungYoun Kim (Anna)


Opernchor und Extrachor des Theaters Ulm
Das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm

Termine & Karten


28.
Februar
Mi, 20:00 Uhr
Großes Haus
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März
So, 14:00 Uhr
Großes Haus
8.
April
So, 14:00 Uhr
Großes Haus
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April
Mi, 20:00 Uhr
Großes Haus

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Veranstaltungsort: Großes Haus


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