
Otello
Dramma lirico in vier Akten,
Musik von Giuseppe Verdi,
Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeare,
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Er ist der strahlende Held, der auf dem Schlachtfeld über seine Feinde siegt und sogar den Naturgewalten zu trotzen vermag. Doch es braucht nicht viel, um ihn zu Fall zu bringen: ein paar gestreute Zweifel, geschürte Angst vor einem möglichen Betrug, ein unseliges Taschentuch – und schon rast Otellos Lebensrealität unerbittlich auf den Abgrund zu. Die vernichtende Macht der Intrige und der Eifersucht zerstört innerhalb eines Tages alles, was sich der Außenseiter mühsam erkämpft und erobert hat.
Giuseppe Verdi stellt mit seinem »Otello« 1887 noch einmal unter Beweis, welche Kraft und Innovation in Italiens berühmtesten Komponisten steckt. Er ist bereits Mitte siebzig und finanziell abgesichert. 15 Jahre lang hat er keine neue Oper mehr geschrieben. Doch für »Otello« bedient er sich noch einmal bei jenem Dramatiker, der ihm leuchtendes Vorbild ist – William Shakespeare – und schafft damit sein vorletztes Meisterwerk.
Premiere
Donnerstag, 12. Dezember 2024, 19.30 Uhr, Großes Haus
Matinée
Sonntag, 1. Dezember 2024, 11.00 Uhr, Foyer
Öffentliche Bühnenprobe
Samstag, 7. Dezember 2024, 9.45 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte
Altersfreigabe [14+]
Dauer ca. 2 Stunde 45 Minuten, inklusive einer Pause
Mit freundlicher Unterstützung der »Freunde und Förderer des Ulmer Theaters e.V.«

Höreinführung
Musikalische Leitung
GMD Felix BenderInszenierung
Christian PoeweAusstattung
Tanja HofmannLicht
Johannes GrebingChoreinstudierung
Nikolaus HenselerDramaturgie
Diane AckermannRegieassistenz & Abendspielleitung
Laura PflaumNachdirigat
Panagiotis PapadopoulosStudienleitung
Nikolai PetersenMusikalische Einstudierung
Giovanni PianaInspizienz
Oliver EisenmengerSoufflage
Uta GerdumBesetzung
Media
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Joshua Spink, Dae-Hee Shin, Opern- und Extrachor, Statisterie | Foto: Kerstin Schomburg
Pressestimmen
»Das alles ist eine enorme Leistung eines Hauses, seines Ensembles, von Chor und Orchester, das mit vielen Produktionen in jüngster Zeit mit Repertoirestücken, zeitgenössischem Musiktheater und Uraufführungen von verschütteten Werken zu einem der bemerkenswertesten Opernhäuser zu zählen ist.«
Bernd Künzig // SWR
Termine
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