
Weiße Rose
Szenen für 2 Sänger und 6 Instrumentalisten von Udo Zimmermann
Szenen für 2 Sänger und 6 Instrumentalisten
von Udo Zimmermann
Text von Wolfgang Willaschek
Fassung für reduzierte Besetzung von Arno Waschk
Zum 75. Todestag der Geschwister Scholl
»Es ist jetzt Zeit, Zeit, zu bekennen« – unter dem Losungswort »Weiße Rose« riefen die Studenten Hans und Sophie Scholl gemeinsam mit Gleichgesinnten in einer Flugblattserie zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft auf. Am 18. Februar 1943 fielen sie der Gestapo in die Hände, vier Tage später wurden sie zum Tode verurteilt.
Die Kammeroper nähert sich assoziativ auf der Grundlage von Brief- und Tagebuchaufzeichnungen den wenigen Stunden, die den Geschwistern bis zu ihrer Hinrichtung blieben. Sie begegnen ihrer Todesangst, indem sie sich der Gründe ihres Handelns vergewissern, um angesichts des gewaltsamen Todes nochmals »die Stimme zu erheben«. Zimmermanns Werk über beider Mut und Zuversicht ist ein ›Stück gegen Gleichgültigkeit‹ von suggestiver Kraft.
Altersempfehlung: 14+
Matinée Sonntag, 28. Oktober 2018, 11 Uhr, Ulm, Paul-Gerhardt-Saal der Martin-Luther-Kirche Ulm, Zinglerstraße 66
Workshop Teil 1 Samstag, 3. November 2018 17 Uhr, Treffpunkt: Bühnenpforte
Workshop Teil 2 Samstag, 3. November 2018 19 Uhr, Treffpunkt: Bühnenpforte
Premiere Freitag, 9. November 2018, 19.30 Uhr, Podium
Vis-à-Vis – Theater und Kirche im Dialog Gottesdienst zu »Weiße Rose«, Sonntag, 18. November 2018, 10 Uhr, Evangelische Martin-Luther-Kirche, Zinglerstraße 66
Dauer 65 Minuten, keine Pause
Weiterführendes theaterpädagogisches Material finden Sie hier.
Höreinführung
Musikalische Leitung
Hendrik HaasInszenierung
Ausstattung
Petra MollérusDramaturgie
Benjamin KünzelRegieassistenz & Abendspielleitung
Deborah KrönungBesetzung
Media

Joska Lehtinen, Maryna Zubko (Foto: Martin Kaufhold)
Pressestimmen
»Von den Sängern verlangt die Partitur viel ab: eine große Dynamik, eine klare Artikulation, eine ausgeprägte Fähigkeit zum emotionalen Gestalten. Zubko und Lehtinen gelingt es. Wenn Zubko ihren Sopran in die grellsten Höhen treibt, ist es wie ein schrillender Alarm, ein Signal der größten Spannung und Verzweiflung. Lehtinens Ton ist daneben lyrischer, er verkörpert Trauer und Demut. Beeindruckend, wie sich die beiden dieser körperlichen und emotionalen Grenzerfahrung aussetzen.«
Marcus Golling // Neu-Ulmer Zeitung
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