1. Philharmonisches Konzert 2026
Augusta Holmès ANDROMÈDE – Sinfonische Dichtung
Wolfgang A. Mozart KLAVIERKONZERT, C-DUR (NR. 13), KV 415
Alexander von Zemlinsky DIE SEEJUNGFRAU – Fantasie für großes Orchester

Augusta Holmès ANDROMÈDE – Sinfonische Dichtung
Wolfgang A. Mozart KLAVIERKONZERT, C-DUR (NR. 13), KV 415
Alexander von Zemlinsky DIE SEEJUNGFRAU – Fantasie für großes Orchester
Augusta Holmès ANDROMÈDE – Sinfonische Dichtung
Wolfgang A. Mozart KLAVIERKONZERT, C-DUR (NR. 13), KV 415
Alexander von Zemlinsky DIE SEEJUNGFRAU – Fantasie für großes Orchester
Das erste Konzert der Philharmonischen Saison beginnt mit einem besonderen Juwel: Zum ersten Mal erklingt in Ulm die sinfonische Dichtung ANDROMÈDE der französisch-irischen Komponistin Augusta Holmès. Die wilden Leidenschaften, die im jahrtausendealten Andromeda-Mythos geschildert werden, brachte die hochbegabte Tonschöpferin, die zunächst nur unter einem männlichen Namen publizieren konnte, in eine aufregende, wunderbar melodiöse Erzählung. Uraufgeführt 1901 und erst in den letzten Jahren wiederentdeckt, gilt das Werk inzwischen als spätromantisches Meisterstück dieser Schülerin von César Franck.
Ebenfalls um die Jahrhundertwende schrieb Alexander Zemlinsky seine groß angelegte dreiteilige sinfonische Dichtung DIE SEEJUNGFRAU – quasi als Antwort auf das HELDENLEBEN von Richard Strauss, das im 2. Philharmonischen Konzert zu hören sein wird. Die Adaption von Andersens Märchen ist ein weiteres Beispiel für die erfindungsreiche und bewegende Musiksprache des österreichischen Komponisten.
Wien war nicht nur der Geburtsort von Zemlinsky, sondern auch jahrelang dessen künstlerisches Zentrum. In die österreichische Hauptstadt zog es 1781 auch Wolfgang Amadeus Mozart. Zu den ersten dort entstandenen Werken zählt das dreizehnte Klavierkonzert in C-Dur (KV 415), für das der junge Komponist die Orchesterbesetzung so vergrößerte, dass es den gesteigerten Ansprüchen in der österreichischen Hauptstadt und am habsburgischen Hof entsprechen konnte. Schließlich hatte sich ja der Kaiser zur Uraufführung des Konzerts angekündigt … Zur Eröffnung unserer philharmonischen Saison kommt zwar kein Kaiser, aber eine der ganz großen Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands: der Pianist Martin Stadtfeld, der Sie mit seinem Tastenspiel sicher ebenso ›kaiserlich‹ verzaubern wird.
Matinée
Sonntag, 25. Oktober, 11:00 Uhr, Foyer
Termin
Dienstag, 27. Oktober 2026, 20:00 Uhr, Congress Centrum Ulm
Dirigent
GMD Felix BenderSolist (Klavier)
Augusta Holmès ANDROMÈDE – Sinfonische Dichtung
Wolfgang A. Mozart KLAVIERKONZERT, C-DUR (NR. 13), KV 415
Alexander von Zemlinsky DIE SEEJUNGFRAU – Fantasie für großes Orchester
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