Die schönste Version
Von Ruth-Maria Thomas
Nach einer Fassung von Sarah Kohm

Von Ruth-Maria Thomas
Nach einer Fassung von Sarah Kohm
Von Ruth-Maria Thomas
Nach einer Fassung von Sarah Kohm
»Wir hätten lebenslänglich miteinander glücklich sein können!« So lautet das Ende von Dostojewskis Roman ERNIEDRIGTE UND BELEIDIGTE. Dieser Satz hätte auch auf Jella und Yannick zutreffen können – zumindest in der schönsten Version ihrer Geschichte. Diese beginnt mit großen Gefühlen, wie »altes Hollywood, mit Himbeerbrause«. Der trübe Herbst wird zum Jahrhundertsommer und Jella träumt, ähnlich wie Irmgard Keuns kunstseidenes Mädchen, davon, bald die Frau zu sein, die sie immer werden wollte. Doch in der Realität findet sich Jella mit pochendem Hals statt vor Verliebtheit klopfendem Herzen in ihrem alten Kinderzimmer wieder und fragt sich, wie es zur schlechtesten Version ihrer Geschichte kommen konnte. Wie es passieren konnte, dass Yannick seine Hände um ihren Hals gelegt und zugedrückt hat (»Ich schwör’s dir, wenn du nicht endlich dein Maul hältst –«).
Ruth-Maria Thomas schreibt in ihrem 2024 für den Deutschen Buchpreis nominierten Debütroman poetisch und schonungslos über Frauwerden, Frausein, Begierden und tiefe Abgründe. Sie entwirft keine vereinfachten Schwarz-Weiß-Bilder, sondern untersucht Strukturen, die sich hinter toxischen Beziehungen verbergen.
Soirée
Dienstag, 3. November 2026, 19:00 Uhr, Podium.bar
Premiere
Samstag, 14. November 2026, 19:30 Uhr, Podium
Regie
Paula PohlusBühne
Maike HäberKostüme
Anna-Lena KochMusik
Cornelius BorgolteDramaturgie
Petra SchillerVon Ruth-Maria Thomas
Nach einer Fassung von Sarah Kohm
Von Ruth-Maria Thomas
Nach einer Fassung von Sarah Kohm
Von Ruth-Maria Thomas
Nach einer Fassung von Sarah Kohm
Letzte Vorstellung
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